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26.09.2009 / Ausland / Seite 6

Verbale Angriffe

Israels Premier beschimpft auf der UN-Vollversammlung erst Ahmadinedschad, dann die Vereinten Nationen

Karin Leukefeld
Mit einer Beschimpfung des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad eröffnete der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag seine Rede vor der 64. UN-Vollversammlung in New York und beendete sie mit einer Beschimpfung der Vereinten Nationen. Der Auftritt Achmadinedschads vor der UN-Vollversammlung sei eine »Verhöhnung der Charta der Vereinten Nationen«, das »iranische Regime« habe »den Globus mit mörderischer Gewalt« überzogen, »Muslime und Christen, Juden und Hindus und viele andere abgeschlachtet« und wolle »die Menschheit ins Mittelalter« zurückführen. Der »Kampf gegen diesen Fanatismus« sei ein Kampf der »Zivilisation gegen Barbarei« und des »21. Jahrhunderts gegen das 9. Jahrhundert«.

Als Beispiel für den Fortschritt des 21. Jahrhundert...

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