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11.09.2009 / Titel / Seite 1

Wahlkampfhilfe aus USA

Herbert Wulff
Das Verwirrspiel um den Verkauf von Opel ist – vielleicht endgültig – beendet. Nachdem es zuletzt hieß, General Motors (GM) wolle den deutschen Autobauer im Konzernverbund halten, kam am Donnerstag nachmittag die offizielle Mitteilung: Der GM-Verwaltungsrat hat einem Verkauf von insgesamt 55 Prozent der Anteile an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna und die russische Sberbank zugestimmt. 35 Prozent will der US-Konzern behalten, zehn Prozent sollen die Beschäftigten im Gegenzug für Lohnverzicht bekommen. Diverse »Schlüsselfragen« müßten in den kommenden Wochen allerdings noch geklärt werden, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Die für heute geplante Demonstration der Opel-Belegschaften in Eisenach wurde daraufhin abgesagt.

Beschäftigtenvertreter und Politiker zeigten sich erfreut über den Beschluß der GM-Spitze. Der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel erklärte: »Wichtig für uns ist, daß die absurden Schließungspl...

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