11.09.2009 / Inland / Seite 2

»Neue, tariflich entlohnte Jobs schaffen«

Den Kommunen wird angesichts steigender Sozialausgaben das Geld knapp – Beispiel Offenbach. Ein Gespräch mit Christine Buchholz

Gitta Düperthal
Christine Buchholz ist Direktkandidatin der Partei Die Linke im Wahlkreis Offenbach für den Bundestag und Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes

Der Deutsche Städtetag warnt davor, daß die Kommunen infolge der Krise steigende Sozialausgaben schultern müssen. Nehmen wir das Beispiel Offenbach – zeichnet sich das jetzt schon ab?

Offenbach ist stark von Entlassungen betroffen, vor allem Zeitarbeiter und Beschäftigte der Metallindustrie. Die Stadt hat schon eine längere Deindustrialisierung hinter sich, in den vergangenen 20 Jahren sind weit über die Hälfte der entsprechenden Arbeitsplätze verlorengegangen. Besonders folgenreich ist der drohende Arbeitsplatzabbau beim Maschinenbauunternehmen manroland sowie bei anderen Betrieben der Metallbranche.

Dadurch kommen auf die Stadt drastische Sozialausgaben zu. Entlassungen bei Zeitarbeitsfirmen, die häufig kurzfristig unter einem Jahr beschäftigen, belasten die Kommune sofort. Beim Verlust von Ind...


Artikel-Länge: 4642 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe