Der Schwarze Kanal
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11.09.2009 / Inland / Seite 4

Kurden fordern ihre Rechte

Erklärung für Gleichstellung mit anderen Migrantengruppen in Berlin verabschiedet. Freiheit für Öcalan und Integration durch Entkriminalisierung gefordert

Claudia Wangerin
Rund 150 kurdische und deutsche Politiker, Wissenschaftler und Verbandsvertreter haben am Mittwoch im Berliner Abgeordnetenhaus die Anerkennung der Kurdinnen und Kurden als eigenständige Migrantengruppe und die Aufhebung des 1993 erlassenen Verbots der kurdischen Arbeiterpartei PKK gefordert.

Zu der ganztägigen Konferenz »Kurden in Deutschland« hatten die Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland (YEK-KOM) und Giyasettin Sayan eingeladen, der als Vertreter der Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt. Mitveranstalter waren unter anderem die Internationale Liga für Menschenrechte und der Deutsch-Arabische Dachverband (DAD e.V.).

Bislang gelten die in der BRD lebenden Kurden gemäß ihrer Staatsbürgerschaft als Türken, Syrer, Iraner oder Araber. Über ihre genaue Zahl gibt es daher widersprüchliche Angaben zwischen 600000 und einer Million. Zum Großteil sind sie aus der Türkei eingewandert – als Arbeitsmigranten oder als Flüchtlinge, um de...



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