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11.09.2009 / Ansichten / Seite 8

Keine Entwarnung

Entscheidung zu Opel-Übernahme

Herbert Wulff
Nach monatelangem Hin und Her hat sich der Verwaltungsrat von General Motors (GM) nun endlich entschieden: Das Konsortium des kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna und der russischen Sberbank soll bei Opel einsteigen. Über die Einzelheiten des Deals wird allerdings weiter verhandelt. Falls es dabei bleibt – in den letzten Wochen war GM ja für so manche abrupte Kehrtwende gut – kann Bundeskanzlerin Angela Merkel womöglich doch noch zur Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) am kommenden Donnerstag in Frankfurt/Main wahlkampfgerecht die »Rettung« des angeschlagenen Autobauers verkünden. Aber eine Entwarnung für die rund 26000 Opelaner ist das nicht. Noch weniger können sich ihre Kollegen in den spanischen, belgischen, britischen und polnischen GM-Fabriken in Sicherheit wiegen. Denn die Zukunft der Standorte und Arbeitsplätze bleibt bedroht.

Die von hiesigen Politikern, Betriebsräten und Gewerkschaftern befürwortete Ü...

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