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11.09.2009 / Feminismus / Seite 15

Auseinandergelebt

Studie: Junge Frauen halten in der Krise daran fest, Karriere und Kinder vereinbaren zu wollen. Für junge Väter bleiben Job und Aufstieg oberstes Ziel

Jana Frielinghaus
Jutta Allmendinger kann allen Skeptikern eine Nase drehen. Als im Frühjahr 2008 die von ihr geleitete Untersuchung »Frauen auf dem Sprung« veröffentlicht wurde, meinten viele, darunter auch jW, die Ansichten der jungen Befragten würden sich nach Berufsein- und folgendem babybedingtem -ausstieg den Widrigkeiten des Alltags anpassen (siehe jW vom 28.3.2008). Doch das Team des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) hat in Zusammenarbeit mit infas gut die Hälfte der Mitte 2007 jeweils 1000 interviewten, damals 17- bis 29jährigen Frauen und Männer im Frühjahr dieses Jahres erneut nach ihren Erwartungen an Beruf, Familie und Partnerschaft gefragt.

Die Ergebnisse präsentierte WZB-Chefin Allmendinger diese Woche in Berlin – und verkündete, trotz Wirtschaftskrise und ersten Erfahrungen mit der Mutterschaft seien die jungen Frauen »noch selbstbewußter« und »noch kompromißloser«. Fast alle wollen demnach Erfolg im Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Und si...

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