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08.09.2009 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Klassenkampf von oben

Nach der vorerst gescheiterten Teilprivatisierung der britischen Post geht das Management massiv gegen Gewerkschafter vor. Beschäftigte wehren sich mit Streiks

Christian Bunke, Manchester
Tausende britische Briefträger, Arbeiter in Postdepots und bei dem Unternehmen angestellte Lkw-Fahrer beteiligten sich in den vergangenen Wochen an Streiks. Arbeitsniederlegungen gab es unter anderem in London, Leeds, Warrington, Birmingham und Manchester. In insgesamt 160 Städten fanden Urabstimmungen statt. In Stoke sind die Postler schon seit Wochen im unbefristeten Ausstand. Viele Aktivisten fordern die Ausrufung eines landesweiten Streiks, Mitte September findet dazu eine Urabstimmung statt. Anfang Oktober könnten dann alle Postangestellten im Ausstand sein.

Hintergrund sind die Privatisierungspläne der britischen Regierung. 30 Prozent der staatlichen Royal Mail sollten verkauft werden. Wichtigster Interessent war der auch in Deutschland wegen seiner Dumpinglöhne bekannte niederländische Dienstleistungskonzern TNT. Das Projekt war bei den Beschäftigten und in der Gesamtbevölkerung gleichermaßen unbeliebt. Die flächendeckende Stillegung von Postfilia...

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