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07.09.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Profite durch Hunger

Nichtregierungsorganisationen fordern Stopp der Liberalisierung des Welthandels mit Nahrungsmitteln. WTO-Verhandlungen treten auf der Stelle

Isola Agazzi, IPS
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus 50 Ländern haben an die Teilnehmer des informellen Ministertreffens der Welthandelsorganisation (WTO) am Donnerstag und Freitag in Neu Delhi appelliert, sich einer weiteren Liberalisierung des Handels mit Nahrungsmitteln entgegenzustellen. Statt dessen sollen sich die 36 in Neu-Delhi vertretenen Staaten für Maßnahmen einsetzen, die Ernährung, ländliche Entwicklung und Existenz der Kleinbauern in Entwicklungsländern sichern.

In einem Brief der 125 NGOs heißt es, die WTO-Handelspolitik habe die weltweite Ernährungskrise mit verursacht. 30000 Menschen sterben täglich an den Folgen von Armut, Unterernährung und Hunger, so die Unterzeichner des Schreibens, die sich auf Angaben der Welternährungsorganisation FAO berufen, denen zufolge die Zahl der Hungernden aufgrund der derzeitigen Ernährungskrise auf über eine Milliarde gestiegen ist.

Dominanz des Nordens

Zu dem zweitägigen »Mini-Ministertreffen« in Neu-Delhi, auf dem...

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