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28.08.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Süden sieht keine Sonne

Lateinamerika im Krisenstrudel. Regionale Wirtschaftskommission CEPAL prognostiziert bis Ende 2009 Außenhandelseinbruch von 25 Prozent

Benjamin Beutler
Erneut bekommen die Volkswirtschaften des südlichen Amerika ihre Abhängigkeit vom Weltmarkt als Rohstofflieferanten zu spüren. Als das »schlimmste Ergebnis für die Region seit 72 Jahren« bescheinigte diese Woche die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) dem Subkontinent einen historischen Einbruch im Außenhandel. Laut des jüngsten Berichts des UN-Wirtschaftsbüros, der am Dienstag in Santiago de Chile vorgestellt wurde, verzeichnen die Preise auf Ausfuhrgüter wie Agrarerzeugnisse, Mineralien und Öl einen dramatischen Rückgang um 29 Prozent. Dem 500-Millionen-Einwohner-Kontinent seien dadurch bereits erhebliche Verluste entstanden. Demnach würden bis Ende 2009 die Exporteinnahmen um insgesamt 25 Prozent eingebrochen sein, rechnet die Studie vor.

Die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf die zuletzt beachtlich gewachsenen Volkswirtschaften der Region liegen angesichts dieser Zahlen schon heute weit über den Schäden der Kri...

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