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27.08.2009 / Ausland / Seite 6

Spannungen zwischen Syrien und Irak

Wechselseitig Botschafter nach Anschlagsserie in Bagdad zurückgerufen

Karin Leukefeld
Ein unter fragwürdigen Umständen zustande gekommenes und im irakischen Fernsehen übertragenes »Geständnis« eines früheren Funktionärs der Baath-Partei hat innerhalb weniger Tage die gerade gefestigten Beziehungen zwischen Syrien und Irak wieder stark belastet. Regierungssprecher Al Dabbagh beschuldigte den Nachbarstaat, die im Irak verbotene neue Baath-Partei zu schützen und damit Anschläge wie am 19. August gegen irakische Regierungseinrichtungen zu ermöglichen. Bagdad rief seinen Botschafter aus Damaskus zu Konsultationen zurück, Syrien reagierte ebenso. Von einem gleichermaßen fragwürdigen Bekenntnis einer Al-Qaida-Gruppe per Webseite unbeeindruckt, beharrt die irakische Regierung auf der verbotenen Baath-Partei als Urheber der Anschläge. Und weil sich deren Führer Mohammed Younes Al-Ahmad und Sattam Farhan in Syrien aufhalten sollen, sei der Nachbarstaat verantwortlich. Damaskus weist die Anschuldigungen zurück und läßt ungenannte »diplomatische Quell...

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