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20.08.2009 / Feuilleton / Seite 12

Bauhaus und Antifaschismus

Als Walter Gropius sich den Nazis andiente, war sein Schüler Franz Ehrlich als Kommunist in KZ-Haft – eine Ausstellung in Weimar

Rolf Junghanns
Großer Andrang bei der Vernissage einer ungewöhnlichen Ausstellung in Weimar, betitelt »Franz Ehrlich. Ein Bauhäusler in Widerstand und Konzentrationslager«. Wem gilt das Interesse? Franz Ehrlich, geboren 1907 in einer Leipziger Arbeiterfamilie, talentierter Zeichner von Kind an, war nach einer Maschinenbau-Berufsausbildung von Gro­pius als Bauhausschüler aufgenommen worden. Ins Bauhaus gezogen hatten den jungen Ehrlich auch die sozialen Visionen dieses Gestaltens. Nachdem er ab 1927 am Bauhaus an den verschiedenen Kursen teilgenommen, von Klee, Kandinsky, Köhn, Albers, Joost Schmidt, Moholy-Nagy u.a. gelernt, an unterschiedlichen Aufgaben und großen Projekten mitgearbeitet und 1930 das Bauhaus-Diplom der plastischen Werkstatt erhalten hatte, hätte er eine autonome, angepaßte Existenz aufbauen können und später nicht mit den Nazi-Machthabern kollidieren müssen.

Ehrlich war von der Not im proletarischen Leipzig geprägt und früh politisch engagiert, Mitgli...

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