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14.08.2009 / Feminismus / Seite 15

Allen Drohungen getrotzt

In Afghanistan zur Wahl zu kandidieren, kann für Frauen lebensgefährlich sein. Doch immer mehr wagen es. Zwei bewerben sich um das Präsidentenamt

Thomas Berger
Wenn am 20. August in Afghanistan ein neuer Präsident gewählt wird, gehen neben Amtsinhaber und Favorit Hamid Karsai 40 weitere Bewerber ins Rennen. Immerhin zwei von ihnen sind Frauen. Shahla Atta und Frozan Fana wissen, daß sie nicht einmal Außenseiterchancen haben. Doch sie sehen ihre Kandidatur auch als Aufruf an die Frauen im ganzen Land, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ähnlich verhält es sich mit den Aspirantinnen auf die Plätze in den Provinzversammlungen, über deren Zusammensetzung zeitgleich mit den Präsidentenwahlen entschieden wird. 342 der insgesamt 3196 Bewerber für diese Mandate sind Frauen – lediglich 10,7 Prozent. Doch es sind 40 mehr als vor vier Jahren bei den ersten Wahlen. Und dies, obwohl es für Afghaninnen seither noch gefährlicher geworden ist, sich solcherart in die Öffentlichkeit zu wagen. Einige Kandidatinnen kommen aus den Familien hinlänglich bekannter Warlords, von denen sie als Alibifrauen ins Rennen geschickt werden...

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