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13.08.2009 / Inland / Seite 4

Heiße Luft für 27 Millionen

SPD präsentierte ihre »werblichen Mittel« für den Bundestagswahlkampf. Hoffnung auf bis zuletzt unentschlossene Wähler

Rainer Balcerowiak
Dem sonst eher in der zweiten Reihe agierenden Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel fiel am Mittwoch die undankbare Aufgabe zu, in der Berliner Parteizentrale den offziellen Start der SPD-Bundestagswahlkampagne zu verkünden und die für den Einsatz vorgesehenen »werblichen Mittel« zu präsentieren. »Engagiert, mit klarem Blick und vollem Herz« werde man die verbleibenden sechseinhalb Wochen nutzen, um das angestrebte Wahlziel zu erreichen. Anders als die Unionsparteien (40plusX) habe man keine »Prozentmeßlatte« aufgehängt, sondern strebe an, eine »schwarz-gelbe Koalition zu verhindern« und Frank-Walter Steinmeier den Auftrag zur Regierungsbildung zu verschaffen, so Wasserhövel. Diesen aussichtslosen Versuch läßt sich die Partei 27 Millionen Euro kosten, für die über den Umweg der Parteienfinanzierung und der Wahlkampfkostenpauschale in erster Linie der Steuerzahler aufkommt.

Das Geheimnis eines erfolgreichen Wahlkampfs sei »die Kombination aus richtigen ...

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