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24.07.2009 / Ausland / Seite 2

Zelaya auf dem Weg

Unübersichtliche Lage in Honduras nach Beginn von Generalstreik und Blockaden. Uribe äußert »Sympathie« für Putschisten

André Scheer
Mit einem Generalstreik sowie mit erneuten Demonstrationen und Straßenblockaden haben Tausende von Menschen in Honduras am Donnerstag erneut eine Wiedereinsetzung des rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya gefordert. Der Ausstand, zu dem die großen Gewerkschaftsverbände aufgerufen haben, sollte mindestens bis zum heutigen Freitag abend dauern. Über die Beteiligung daran und an angekündigten Straßenblockaden lagen bei jW-Redaktionsschluß noch keine genaueren Informationen vor.

Für besondere Spannung sorgte die Ankündigung des am 28. Juni gestürzten Staatschefs, sich am Donnerstag zunächst in das nicaraguanische Estelí und von dort in die Grenzorte Somoto und Ocotal zu begeben. Am heutigen Freitag dann wollte er die Grenze nach Honduras überschreiten. Begleitet wird Zelaya von Familienangehörigen und internationalen Pressevertretern. Die Putschisten kündigten für den Fall von Zelayas Rückkehr dessen umgehende Festnahme wegen »Hochverrats« und »Machtmißbrau...

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