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24.07.2009 / Inland / Seite 4

Erst mal kleinreden

Bahn AG bezeichnet Radriß bei Regionalzug als »Einzelfall« und bestreitet Gefahr für Fahrgäste. Eisenbahnbundesamt bekräftigt umfassende Untersuchung und schließt Konsequenzen nicht aus

Rainer Balcerowiak
Nach den Berichten über einen Radriß bei einem Regionalzug der Baureihe 747.3 am vergangenen Freitag im brandenburgischen Wünsdorf bemühte sich die Bahn AG umgehend um Schadensbegrenzung. Es handele sich um einen »Einzelfall« und man gehe davon aus, »daß keine weiteren Wagen aus dem Betrieb genommen werden müssen«, sagte ein Bahnsprecher am Donnerstag in Berlin. Der Schaden sei durch eine von außen zu stark einwirkende Klotzbremse verursacht worden. Daher gebe es keine Veranlassung, die übrigen Wagen dieser Baureihe außerplanmäßig zu überprüfen. Die Bahn sei darüber mit dem Eisenbahnbundesamt (EBA) im Gespräch.

Beim EBA zeigte man sich über diese Aussagen auf jW-Nachfrage verwundert. Ob und in welcher Form es Anordnungen oder Auflagen für den Betrieb dieser Baureihe geben werde, sei noch völlig offen, so eine EBA-Sprecherin. Man befinde sich erst am Beginn einer intensiven Untersuchung des Vorfalls, die – grob geschätzt – bis zu acht Wochen i...

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