Der Schwarze Kanal
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21.07.2009 / Feuilleton / Seite 8

»Ausstellung war für viele eine echte Entdeckung«

Bis Donnerstag wird in Berlin die Exposition »Berliner Arbeiterwiderstand 1942–1945« gezeigt. Ein Gespräch mit Bärbel Schindler-Saefkow

Denis Ruh
Die Historikerin Bärbel Schindler-Saefkow, Tochter des von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfers Anton Saefkow, gehört zu den Initiatorinnen der Ausstellung

Seit dem 18. Juni und noch bis Donnerstag ist in der »Kommode« am Bebelplatz in Berlin-Mitte die Ausstellung »Berliner Arbeiterwiderstand 1942–1945« zu sehen. Am heutigen Dienstag wird es in der Humboldt-Universität dazu eine künstlerisch-literarische Abschlußveranstaltung geben, gestaltet aus Erinnerungen, Flugblättern und letzten Briefen von Antifaschisten der Organisation um Anton Saefkow, Franz Jacob und Bernhard Bästlein. Wie und wann kam es zur Idee für diese Ausstellung? Was ist das Anliegen?

Die Idee ist im Zusammenhang mit dem Projekt »50 Stolpersteine für den Arbeiterwiderstand« entstanden. Als wir 2006 entsprechende Anträge für Opfer aus der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation bei der Koordinierungsstelle für Stolpersteine in Berlin abgegeben haben, waren wir uns plötzlich sehr uns...

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