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20.07.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Begrenzter Atomkrieg

Medienkampagne und Militärmanöver: Wie die Öffentlichkeit auf einen israelischen Angriff gegen Iran eingestimmt wird

Rainer Rupp
An Sympathie und Verständnis für die Probleme Tel Avivs mangelt es der Times nicht: »Keine leichte Wahl für Israels Angriff gegen Irans Atomanlagen«, schlagzeilte die britische Zeitung am 16. Juli. Die israelische Führung stehe vor der »schwersten Entscheidung seit Menschengedenken«, denn der »Befehl zu einem Präventivschlag« gegen Iran würde das Land nicht nur in einen Krieg »mit einem mächtigen Feind«, sondern auch »die ganze Region ins Chaos stürzen und die militärischen Ressourcen Israels gefährlich überdehnen – und das alles ohne Erfolgsgarantie«.

Seit die Aussicht auf einen Regime­wechsel in Teheran mit Hilfe einer »getwitterten« grünen Revolution unwahrscheinlicher geworden ist, wird das Schreckgespenst der »iranischen Atombombe« wieder aus dem Hut gezogen. Diese sei »nur noch Monate« von der Fertigstellung entfernt, wußte die Times in der vergangenen Woche. Und die Nachrichtenagentur AP titelte am 17. Juli, »Diplomaten: Iran hätte in sechs ...

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