16.07.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Obama, steh uns bei«

Praxistest für Kairo-Rede des US-Präsidenten: Aktivisten von »Viva Palästina« wollen mit Hilfskonvoi in den Gazastreifen. Washingtons Bündnispartner Ägypten stellt sich quer

Karin Leukefeld
Ein Konvoi von 200 US-amerikanischen Aktivisten der Gruppe »Viva Palästina« wird dieser Tage im belagerten Gazastreifen erwartet. Geführt von dem britischen Abgeordneten und erklärten Freund der Palästinenser George Galloway war ein Teil der Gruppe bereits am Montag von der ägyptischen Hauptstadt Kairo aus aufgebrochen, um in Al-Arish weitere Hilfsgüter für die Palästinenser zu laden. Eine zweite Gruppe sollte dort hinzustoßen. Gemeinsam war die Einreise nach Gaza für Mittwoch geplant. Allerdings behinderten ägyptische Sicherheitskräfte die Aktivisten an der Mubarak-Friedensbrücke, die über den Suezkanal führt. Nach einer Nacht auf der Brücke und einer Solidaritätskundgebung für die Palästinenser zogen sie sich zunächst wieder nach Kairo zurück. Nun soll ein neuer Versuch unternommen werden, über den Grenzübergang Rafah nach Gaza zu gelangen.

Humanitäre Krise

Die US-Amerikaner berufen sich bei ihrer Aktion ausdrücklich auf ihren Präsidenten Barack Obama, ...

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