08.07.2009 / Feuilleton / Seite 13

»Adorno wäre zu schwer«

Immer schön in die Knie gehen. Ein Gespräch mit Wenzel Storch

Frank Schäfer
Wenzel Storch, der Katholikenschreck und Independent-Filmer mit einem gewissen Hang zum drogistisch induzierten Größenwahn, hat kürzlich die DVD-Fassung seines Acid-Märchens »Die Reise ins Glück« erscheinen lassen (www.cinemasurreal.com). Jetzt legt er mit seinem »gesamten schriftstellerischen Werk« nach. »Der Bulldozer Gottes« (Ventil Verlag) ist ein heterogenes Konvolut aus Kuli- und Filzstift-Zeichnungen, Endreimgedichten, absurder Kurzprosa und mit allerlei Bildmaterial illustrierten Essays. (jW)

Wir haben vor ein paar Jahren, gleich nach dem Start von »Die Reise ins Glück«, miteinander gesprochen, und da waren Sie bis zum Kinn im Dispo. Hat sich Ihre monetäre Situation seitdem ein bißchen verändert? Anders gefragt: Hat der Film eingespielt, was er einspielen sollte?

Das wäre – mit Mutter Kempowski zu sprechen – zu und zu schön. »Die Reise ins Glück« hat ja leider einen riesigen Schul...

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