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04.07.2009 / Ausland / Seite 7

Sturm auf Hochburgen

Größte US-Militäroffensive seit dem Sturz der Taliban Ende 2001. Eroberung der Provinz Helmand als erstes Ziel. Obama definiert seine Strategie

Rainer Rupp
Die in den frühen Morgenstunden des Donnerstag gestartete US-Großoffensive im Süden Afghanistans forderte am Freitag erste Opfer auch bei den Angreifern. So sind bei einem Feuergefecht ein US-Marine-Infanterist getötet und eine nicht näher genannte Zahl seiner Kameraden verwundet worden. Zugleich wurde bekannt, daß ein US-Besatzungssoldat von den Taliban gefangengenommen wurde.

An dem Vormarsch sind über 4000 US-Besatzungssoldaten, die von der Airforce aus der Luft unterstützt werden, sowie eine 650köpfige afghanische Hilfstruppe beteiligt. Es handelt sich um die größte Operation in Afghanistan seit dem Sturz der Taliban-Regierung Ende 2001. Zweck der Offensive ist die Durchsetzung der neuen Strategie des Pentagon. Diese zielt darauf ab, die Provinz Helmand, die bisher fest in der Hand der Taliban war und in die sich zuvor kaum NATO-Soldaten und erst recht keine Truppen der afghanischen Armee gewagt hatten, zu erobern.

Dann soll versucht werden, das Ter...



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