27.06.2009 / Geschichte / Seite 15

Niederlage am Gianicolo

Die Römische Republik geht im Juli 1849 nach nur fünf Monaten unter

Gerhard Feldbauer
Nach Niederlagen im Frühjahr und Sommer 1848 erhielt die Revolution in Italien an der Jahreswende mit dem Sturz der seit 754/756 andauernden Papstherrschaft und der Ausrufung der Römischen Republik am 9. Februar noch einmal eine Chance. Seitdem wurde unter den Mauern von Rom erbittert gekämpft. Unter dem Kommando von Giuseppe Garibaldi schlugen die Truppen der Republik in beispielloser Tapferkeit die überlegen angreifende französische Interventionsarmee des Papstes zurück. In der Nacht zum 3. Juni fiel die Vorentscheidung: Der französische Befehlshaber General Charles Oudinot brach den vom Triumvirat der Republik leichtfertig geschlossenen Waffenstillstand und eroberte in einem überraschenden Angriff den die Stadt beherrschenden Gianicolo-Hügel.

Die Kämpfe bildeten den Höhepunkt und Abschluß der bürgerlichen italienischen Revolution 1848/49, die ihrerseits ein herausragendes Zeichen der revolutionären Erhebungen dieser Zeit in Europa war. Im Januar 1848 ...

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