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12.06.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Realität Klimawandel

Vor Konferenz in Kopenhagen: Handeln statt debattieren – Studien belegen Auswirkungen auf ­globale Wirtschaft und Leben der Menschen

Wolfgang Pomrehn
Während in Bonn derzeit noch die Diplomaten der 192 Mitgliedsländer der Klimarahmenkonvention darüber streiten, wieviel die Industriestaaten für Küstenschutz, Dürrebekämpfung und andere Maßnahmen in den Entwicklungsländern zahlen, ist der Klimawandel längst Realität. Das zeigen nicht nur die Datensammlungen der Weltmeteorologieorganisation. Auch die Zunahme von Unwettern und Dürren in vielen Weltgegenden legt Zeugnis davon ab, daß sich das globale Klima verändert.

Viele Menschen, vor allem in den ärmeren Ländern, verfügen nicht über ausreichende Ressourcen, um den Folgen von Ernteausfällen, Überschwemmungen und anderen Katstrophen zu begegnen. Gerade 13 Monate ist es her, daß in Myanmar nach unterschiedlichen Angaben 78000 bis 138400 Menschen dem Tropensturm »Nargis« zum Opfer fielen. Viele davon starben nach dem Unwetter in den Überschwemmungsgebieten, weil sie nicht rechtzeitig mit sauberem Trinkwasser und anderen lebenswichtigen Gütern versorgt wurden...

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