19.05.2009 / Thema / Seite 10

Neue Quellen des Profits

Analyse. Nach der Krise: Das Ende des Finanzmarktkapitalismus? Teil I: Die Akteure auf den internationalen Kapitalmärkten und ihre bisherigen Hauptstrategien

Jörg Huffschmid
Im Frühjahr 2009 sind sich Wissenschaft, Politik und Medien weitgehend einig: Die aktuelle Kombination von weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrise ist der schwerste ökonomische Einbruch des Kapitalismus seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die vermuteten Verluste des Finanzsektors liegen in Billionenhöhe, und erstmals in den letzten 60 Jahren nimmt die Produktion der Industrieländer insgesamt ab. Auch die Schwellenländer, die in den vergangenen Jahren besonders stark gewachsen waren, stecken in einem ökonomischen Abschwung. Die ärmsten Entwicklungsländer sind von der Krise wegen ausfallender Exporterlöse und ausbleibender Entwicklungshilfe besonders betroffen.

Weniger Einigkeit gibt es bei der Frage, wie lange die Krise noch dauern wird und welchen Einfluß sie auf die längerfristige Struktur und Entwicklung des Kapitalismus haben wird. Wird sie zu einer Veränderung seiner ökonomischen Hauptstrukturen und politischen Steuerungsmechanismen führen? Wird na...

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