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19.05.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Kontakte bleiben intransparent«

Geheimtreffen von Politikern und Konzernvertretern haben in einer Demokratie nichts zu suchen. Gespräch mit Hans-Jürgen Krysmanski

Marcus Klöckner
Hans-Jürgen Krysmanski ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von ATTAC. Im Verlag Westfälisches Dampfboot ist von ihm das Buch »Hirten & Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen« erschienen

Sie setzen sich seit Jahren mit Elitenetzwerken auseinander. Was hat es mit den Bilderberg-Konferenzen auf sich?

Die Bilderberg-Konferenzen mit ihrer langen transatlantischen Geschichte waren immer dazu da, den Primat der Politik zu testen, Politiker mit den strategischen Überlegungen der Großkonzerne vertraut zu machen und nicht zuletzt Politikerinnen und Politiker in die Welt der wirklich relevanten Machtnetzwerke zu integrieren. Nicht allzu sehr, aber doch so, daß diese Vertreter der politischen Elite sich gebauchpinselt fühlen und ihren Status in den Parteienoligarchien verteidigen können. Zum Beispiel, indem sie auf einmal zu Hause demonstrieren, wie sehr sie sich zu »Weltpol...

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