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19.05.2009 / Ausland / Seite 6

Nakba – die Katastrophe der Verteibung

60jähriges Bestehen der Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge UNRWA. Netanjahu in Washington

Karin Leukefeld
Am 14. Mai 1948 endete das britische Mandat über Palästina. Noch am gleichen Tag rief David Ben Gurion in Tel Aviv den Staat Israel aus, der wenige Stunden später von den USA und der Sowjetunion anerkannt wurde. Kurz darauf marschierten ägyptische, jordanische, syrische, irakische und libanesische Truppen nach Palästina, um eine Rücknahme der Erklärung Ben Gurions militärisch zu erzwingen. Doch Israel war vorbereitet.

Zionistische Milizen der Haganah hatten schon seit Wochen Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben, in der Ortschaft Deir Jassin massakrierten die Milizen mehr als 250 Männer, Frauen und Kinder. Mitte Mai waren schon mehr als 200 arabisch-palästinensische Ortschaften besetzt, und das israelische Militär war gut aufgestellt. Die Staatsgründung wurde am 15. Mai 1948 bekräftigt und gut ausgestattet mit Waffen und finanzieller Hilfe aus den USA und Europa nahm Israel den Kampf gegen die arabischen Nachbarn auf, die in nur wenigen Tagen zurückg...

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