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19.05.2009 / Feuilleton / Seite 13

Der ewige Geheimtipp

Ohne Tamtam, was gerade nicht Mode ist: Zwei neue Lo-Fi-Indie-Alben von Owen Ashworth

Michael Saager
Er trägt Vollbart, gilt als eigenbrötlerisch und ein bißchen schüchtern. Seine körperliche Gestalt als bärenhaft zu bezeichnen, ist nicht verkehrt. Owen Ashworth heißt der 1977 geborene Chicagoer, der seit 1997 unter dem Namen Casiotone For The Painfully Alone Musik macht. Man darf Ashworth zu den Größen des US-amerikanischen Indiepops zählen, obwohl der Mann hierzulande den Status des ewigen Geheimtipps hat, wenn überhaupt.

Die geschmackssicheren Trüffelschweine vom Kölner Label Tomlab – tolle Künstler wie No Kids, Parenthetical Girls, Why? oder Simon Bookish sind bei ihnen unter Vertrag – arbeiten seit 2001 mit Ashworth zusammen. Sechs Longplayer und diverse Singles wurden vom Label so gut promotet, wie es einem ambitionierten Indie möglich ist. Besprochen wurden sie dennoch kaum.

Casiotone For The Painfully Alone klingt nicht nur nach einem empfindungsreichen musikalischen Programm. Der Name fällt tatsächlich mit der Musik zusammen. Beina...



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