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15.05.2009 / Inland / Seite 5

Opel zu treuen Händen

Regierung sucht Auffanglösung ohne Verstaatlichung. Unternehmen fordert Kreditlinie von über einer Milliarde Euro. Zafira-Produktion geht laut Zeitungsbericht nach Bochum

Herbert Wulff
Angesichts der sich anbahnenden Insolvenz des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) wird die Zeit für die Rettung des deutschen Autobauers Opel langsam knapp. Aktuell wird in Regierungskreisen offenbar ein Modell favorisiert, wonach ein Treuhänder – zum Beispiel die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) – das Unternehmen bis zu einem Einstieg privater Investoren übernehmen soll. Der Staat würde Opel in dieser Zeit laut Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit Krediten unter die Arme greifen.

Ende Mai muß GM der US-Regierung ein Konzept zum Weiterbetrieb des einstmals größten Autokonzerns der Welt vorlegen. Mittlerweile gilt als wahrscheinlich, daß dies nicht gelingt und GM in die »geordnete Insolvenz« gehen wird – eine unmittelbare Bedrohung für die europäi­schen Tochterunternehmen Vauxhall und Opel. Dem deutschen Autobauer droht in diesem Fall laut Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom Donnerstag, inn...

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