14.05.2009 / Titel / Seite 1

Alle sind unschuldig

Rainer Balcerowiak
Mit einer großen Transparenzshow versuchte die Spitze der Deutschen Bahn AG am Mittwoch in Berlin anläßlich der Veröffentlichung der Untersuchungsberichte über die Datenaffäre wieder in die Offensive zu kommen. Der Aufsichtsrat habe bei der Auswertung festgestellt, daß es »seit Jahren wiederholt und breitflächig« zu Verstößen gegen rechtliche und betriebliche Regeln gekommen sei, so der Vorsitzende des Gremiums, Werner Müller. Einzelne Vorgänge seien offensichtlich auch »strafrechtlich relevant«. Zwar gebe es keinerlei Anhaltspunkte für »individuelles Fehlverhalten« einzelner Mitglieder des Bahn-Vorstandes, dennoch habe man die »Rücktrittsgesuche« von Margret Suckale, Norbert Bensel und Otto Wiesheu angenommen. Die drei werden bereits zum 31.Mai aus der Unternehmensleitung ausscheiden. Das gilt auch für den Ex-Transnet-Chef Norbert Hansen, der laut Müller »mehr oder weniger dauerhaft erkrankt« sei und mit dem man sich daher »in gegenseitigem Einvernehmen«...

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