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14.05.2009 / Inland / Seite 2

»Hilfloser Versuch populistischer Meinungsmache«

Die Vorwürfe gegen Paintball-Spieler sind durch keinerlei Expertenurteile belegt. Ein Gespräch mit Arne Petry

Ralf Wurzbacher
Arne Petry ist Sprecher der Deutschen Paintball Liga

Im Rahmen der von der Bundesregierung geplanten Verschärfung des Waffenrechts soll auch das Kampfspiel Paintball verboten und Verstöße sollen mit Bußgeldern bis zu 5 000 Euro belegt werden. Was wird dann aus Ihrem Sport?

Mit einem Verbot stünden bis zu 300 Unternehmen vor dem Aus. Es gibt allein in Deutschland über 200 kommerziell betriebene Spielfelder, die von heute auf morgen dichtmachen müßten. Und natürlich müßten mehrere zehntausend Spieler, die sich ihre Ausrüstung einiges haben kosten lassen, ihr Hobby an den Nagel hängen oder es als »Kriminelle« im rechtsfreien Raum weiter ausüben.

Beim Paintball machen zwei Mannschaften auf einem Spielfeld mit Hindernissen und Deckungen mit Farbmunition aufeinander Jagd mit dem Ziel, die Fahne des Gegners zu erobern. Kritiker behaupten, damit züchte man Amokläufer wie den von Winnenden heran. Was sagen Sie?

Das ist absoluter Unsinn und durch kein Expertenurt...

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