27.04.2009 / Ausland / Seite 6

Gehetzt und ausgehungert

Sri Lanka: Trotz der humanitären Katastrophe unter Tausenden Flüchtlingen und internationalen Appellen bleibt die Regierung in Colombo auf Kriegskurs

Hilmar König, Neu-Delhi
Das Töten muß aufhören. Die Regierung Sri Lankas trägt die Verantwortung, ihre eigenen Bürger zu schützen. Und die LTTE muß ihren barbarischen Versuch aufgeben, Zivilisten als Geiseln zu halten.« Das erklärte am Wochenende Indiens Außenminister Pranab Mukherjee. In einem Statement aus dem Weißen Haus in Washington hieß es: »Wir rufen beide Seiten auf, die Kämpfe sofort einzustellen und den Zivilisten das Verlassen der Gefechtszone zu erlauben.« Aus aller Welt hagelt es Proteste und Appelle auf die Regierung Sri Lankas, die Militäroffensive zu stoppen, um den noch Tausenden unter katastrophalen Verhältnissen in der Kriegszone im Norden festsitzenden Zivilisten Hilfe leisten zu können.

Der UNO-Generalsekretär, der Sicherheitsrat und verschiedene Agenturen der Weltorganisation, die EU, die G8, Großbritannien, Südafrika, das IKRK, die »Ärzte ohne Grenzen«, Human Rights Watch und Amnesty International – sie alle versuchten bislang vergeblich, Colombo zu...

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