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21.04.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Ohne Ticket in den Knast

»Beförderungserschleichung« in Berlin: Jeder dritte Inhaftierte der Strafanstalt Plötzensee sitzt inzwischen wegen »Schwarzfahrens«

Christian Linde
Im Unterschied zu anderen Städten hält sich der Nutzer der öffentlichen Verkehrsunternehmen in Berlin weitestgehend an die Vorschriften. Zu den wichtigsten Bestimmungen gehört es demnach, nur mit gültigem Fahrausweis von den Dienstleistungen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn GmbH Gebrauch zu machen. Während bundesweit zwischen vier Prozent und acht Prozent der Kunden ohne Fahrkarte angetroffen werden, liegt die Quote in der Hauptstadt nach ehemals durchschnittlich sechs Prozent mittlerweile nicht nur deutlich darunter, sondern geht seit Jahren weiter kontinuierlich zurück. Nach 3,6 Prozent im Jahre 2006 und 3,3 Prozent 2007 waren es im vergangenen Jahr nach BVG-Angaben nur noch 3,1 Prozent. Dennoch gehört Berlin zu den Städten, die eine nicht bezahlte Fahrt mit Bahnen und Bussen unnachgiebig verfolgen. In Kooperation mit Inkassounternehmern wächst die Schuldenlast für die Betroffenen auf ein Vielfaches des ursprünglichen Ticketpreises an....

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