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21.03.2009 / Ausland / Seite 7

Kaltblütig erschossen

Israelische Soldaten berichten über die Kriegsverbrechen ihrer Kameraden während des jüngsten militärischen Überfalls auf den Gazastreifen

Karin Leukefeld
Weil eine Mutter in die falsche Richtung ging, als sie mit ihren zwei Kindern das von israelischen Soldaten umstellte Haus verließ, wurden sie und die Kinder von einem Scharfschützen erschossen. Die Straße sei zuvor von der Armee zur Sperrzone erklärt worden, schilderte ein Soldat, der dabei war. Die Frau hatte die Anordnung mißverstanden und war nach rechts statt nach links gegangen. Der Mord geschah während des 22-Tage-Krieges im Gazastreifen. Berichtet worden war darüber schon bei einem Lehrgang in der Yitzhak-Rabin-Akademie vor einigen Wochen, in der Rekruten auf den Militärdienst vorbereitet werden. Der Mord an der palästinensischen Mutter und ihren beiden Kindern war nur ein Beispiel des terroristischen Vorgehens der israelischen Soldaten. Zivilisten seien mißhandelt worden, Häuser und Wohnungen wurden gezielt zerstört oder verwüstet, zivile Infrastruktur sei nicht tabu gewesen, wie es das Kriegsrecht vorschreibt, sondern im Gegenteil gezielt angegr...

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