05.03.2009 / Inland / Seite 4

DHL profitiert vom Krieg

Kriegsgegner mobilisieren gegen Tochter der Post AG. Aktionstag am 14. März

Mario Fehling
In Berlin brannten in den vergangenen Monaten mehrfach Fahrzeuge ab. Darunter befanden sich mindestens drei Transporter der hundertprozentigen Post-Tochterfirma DHL. Hintergrund könnte eine antimilitaristische Kampagne gegen den Dienstleister sein. DHL bewirbt sich gerade um einen Milliardenauftrag des Verteidigungsministeriums. Konkret geht es um die Lagerung von Bundeswehrmaterial und den Transport von Kriegsgerät der Bundeswehr, Soldaten, Munition und Treibstoffen..

DHL steht für die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der drei Firmengründer, Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn. Kriegsgegner übersetzen das Kürzel mit »Deutsche Heeres Logistik«. Die Idee, Protest gegen den Postdienstleister und Kriegslogistiker zu organisieren, entstand auf dem »langen Tag des Antimilitarismus« linker Gruppen Ende 2008 in Berlin. Die Kampagne soll bis zur Aktionärsversammlung der Post im kommenden Jahr laufen und von einem breiten Spektrum getragen werden.

Mit d...



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