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27.02.2009 / Ausland / Seite 7

Zum Leben zu wenig

Kolumbien: Gewerkschaften klagen gegen per Dekret festgelegten Mindestlohn

In Kolumbien haben die Gewerkschaften Klage beim obersten Verwaltungsgericht eingereicht, um ein Regierungsdekret zu Fall bringen, das den diesjährigen staatlichen monatlichen Mindestlohn auf umgerechnet 226 US-Dollar festschreibt. Auch wollen sie sich bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beschweren, weil die neue Verordnung gegen internationales Recht verstoße. Den Klägern zufolge ist das Dekret das Ergebnis undurchsichtiger Vorgänge und staatlicher Inkompetenz. Obwohl jüngsten Berechnungen zufolge eine fünfköpfige Familie mindestens 450 Dollar zum Leben benötigt, »soll sie nach Ansicht der Regierung mit der Hälfte auskomme...

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