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27.02.2009 / Ausland / Seite 7

Mordanschlag in Athen

Unbekannte Täter warfen Handgranate gegen Fenster eines linken Netzwerkzentrums

Heike Schrader, Athen
Am späten Dienstag abend des 24. Februar wurde eine der bekanntesten linken Strukturen in Athen angegriffen. Unbekannte Täter warfen eine Handgranate gegen ein Fenster des Gebäudes, das vom »Netzwerk für politische und soziale Rechte« und dem »Netzwerk für Migranten« genutzt wird. Das Netzwerk für politische und soziale Rechte ist ein seit mehr als zwei Jahrzehnten aktiver Zusammenschluß verschiedener Gruppen der außerparlamentarischen radikalen Linken. Zum Zeitpunkt des Anschlags fand in dem von den Attentätern angegriffenen Raum eine von etwa 35 Menschen besuchte Veranstaltung der griechischen Vereinigung für Kriegsdienstverweigerer statt. In einem Nebenraum tagte der Koordinationsausschuß des Netzwerkes.

Nur die von innen gegen die Scheibe geklebte starke Plastikfolie verhinderte, daß die Handgranate in die Menschenmenge flog. Währ...

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