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21.02.2009 / Titel / Seite 1

Freitags bebt die Börse

Klaus Fischer
Die Anleger geruhen, die Krise zur Kenntnis zu nehmen. Warum das mit schöner Regelmäßigkeit immer an Freitagen geschieht, bleibt wohl weiterhin umstritten. Weniger umstritten dürfte inzwischen die Vermutung sein, daß sich die Welt in ihrer schwersten Wirtschaftskrise überhaupt befindet. Hatte man in den vergangenen Wochen den Eindruck, daß die Börsianer sich in einer Parallelwelt wähnten und unverdrossen an hohe Unternehmensgewinne glaubten, scheint jetzt etwas Realismus einzuziehen. Ergebnis: Die Aktienkurse gingen weltweit auf Talfahrt.

Allen voran marschierte wieder einmal der Dow Jones. Der US-Leitindex, in dem die 30 mächtigsten Kapitalgesellschaften der angeschlagenen Supermacht notiert sind, hatte bereits am Donnerstag kräftig Federn lassen müssen und legte zum Handelsbeginn am Freitag nach: Einen Rückgang um 128 Punkte auf 7337 Zähler vermeldetet die New York Stock Exchange, jene wohl berühmteste – und inzwischen auch berüchtigteste –...

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