Der Schwarze Kanal
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18.02.2009 / Inland / Seite 5

Landwirte ausquetschen

BVVG Brandenburg kündigt weitere Erhöhung der Pachtpreise für Ackerland um 20 Prozent an. Rekorderlöse aus Verkauf ehemals volkseigener Flächen auch in der Mark

Jana Frielinghaus
»Zwanzig Prozent erwarte ich schon«, sagt Barbara Halsinger. In dieser Größenordnung sollen nach den Vorstellungen der Leiterin der Niederlassung Brandenburg-Berlin der Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) die sogenannten Bestandspachten für das von der Treuhandnachfolgerin verwaltete Ackerland auch in diesem Jahr steigen.

Am Dienstag stellte Halsinger in Berlin gemeinsam mit Michael Münzel, Leiter der Niederlassung in Cottbus, die Jahresbilanz 2008 der bundeseigenen Gesellschaft für Brandenburg vor. Die Treuhand-Nachfolgerin BVVG verwaltet seit 1992 die Flächen der ehemaligen Volkseigenen Güter der DDR – die zum großen Teil bereits wieder privatisiert worden sind. Dabei wurde ein nicht unerheblicher Teil des Landes an die Agrargesellschaften und Familienbetriebe verkauft, die es auch bewirtschaften – zum »Vorzugspreis« nach dem sogenannten Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG).

Im Januar hatte die Bundesgeschä...



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