04.02.2009 / Titel / Seite 1

Irans Hoffnung im All

Rainer Rupp
Zum 30. Jahrestag der Islamischen Revolution in der kommenden Woche hat Iran einen Satelliten aus eigener Produktion ins All geschossen. »Omid« (Hoffnung) wurde mit der ebenfalls in Iran entwickelten Trägerrakete Safir-2 in die Erdumlaufbahn gebracht, wie der staatliche Rundfunk in Teheran am Dienstag meldete. Ohne Zweifel ist das ein großer Erfolg für die iranischen Wissenschaftler und Ingenieure, die wegen des UN-Embargos für alle Technologien und Systeme, die für das iranische Atom- oder Trägerraketenprogramm Verwendung finden könnten, von der Außenwelt so gut wie vollkommen abgeschnitten sind.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad betonte gestern, das erfolgreiche Projekt diene allein friedlichen Zwecken. »Wir brauchen Wissenschaft für Freundschaft, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit«, sagte der Staatschef im Fernsehen. Der Iran wolle nun an einer Verbesserung seiner Trägerraketen arbeiten.

Der Satellit »Omid« soll die Erde in einer Höhe von 250 bis 400 ...



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