Gegründet 1947 Dienstag, 20. Oktober 2020, Nr. 245
Die junge Welt wird von 2422 GenossInnen herausgegeben
28.01.2009 / Inland / Seite 4

Fakten stören beim Verriß

Die Linke wird von vielen Medien ignoriert oder verleumdet. Eine wichtige Rolle spielt dabei Der Spiegel

Karl Faust
In einem sind sich neoliberale Parteien und die meisten Redaktionen einig: Die Linkspartei muß klein gehalten werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung etwa hatte vor der Hessenwahl ungeniert verkündet, Die Linke schneiden zu wollen. Die Fotoagenturen schlossen sich dem am Wahlabend an: Von den Wahlfeten aller Parteien wurden Fotos angeboten – nicht jedoch von der Linkspartei.

Die Ausgrenzung setzt sich in TV-Nachrichten fort. Dort kommen von der Opposition häufig nur Grüne und FDP zu Wort. Über Die Linke wird in der Regel nur berichtet, wenn es Abträgliches gibt – etwa wenn SPD-Parteichef Franz Müntefering behauptet, sie betreibe eine »nationale und soziale Politik«. Begründet wird das zwar nicht – aber die Assoziation zum »Nationalsozialismus« steht erst einmal im Raum.

Das angebliche »Sturmgeschütz der Demokratie«, Der Spiegel, spielt dabei häufig die Rolle des Stichwortgebers. Erst kürzlich phantasierte seine Redaktion genüßlich über eine »Austrittsw...



Artikel-Länge: 3796 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €