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12.01.2009 / Inland / Seite 8

»Maßnahmen gegen Kinderarmut laufen ins Leere«

Weniger Unterhaltsvorschuß für 500000 Kinder. Verband alleinerziehender Mütter und Väter kritisiert Sparwut. Ein Gespräch mit Sabina Schutter

Claudia Wangerin
Sabina Schutter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.

Seit Anfang des Jahres gilt das neue Familienleistungsgesetz. Der »Verband alleinerziehender Mütter und Väter« (VAMV) ist allerdings überhaupt nicht zufrieden damit ...

Alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut laufen bei denjenigen Kindern ins Leere, die per Unterhaltsvorschuß finanziert werden – ihnen wird nämlich Geld abgezogen. Anders ist es hingegen bei Kindern, die Grundsicherung gemäß SGB II bekommen – bei ihnen wird bis zur zehnten Klasse der Schulbedarf erhöht. Und Kinder, die Unterhalt von einem Elternteil beziehen, bekommen wenigstens drei bis acht Euro mehr Kindergeld.

Wie viele Kinder betrifft das? Und wie drückt sich das bei den einzelnen Gruppen in Zahlen aus?

Rund eine halbe Million Kinder erhalten in diesem Jahr bis zu zehn Euro weniger an monatlichem Unterhaltsvorschuß. Dazu muß man wissen, daß Kinder zwischen sechs und zwölf Jah...


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