08.01.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Demo gegen die Krise

Bündnis linker und gewerkschaftlicher Gruppen beschließt Mobilisierungen nach Berlin und Frankfurt am Main. Aktionen sollen Auftakt zu breiter Protestbewegung sein

Daniel Behruzi
Wir zahlen nicht für Eure Krise – unter diesem Motto sollen am 28. März in Berlin und Frankfurt am Main zentrale Demonstrationen stattfinden. Das hat ein Bündnistreffen verschiedener linker und gewerkschaftlicher Gruppen am Dienstag in Frankfurt am Main beschlossen. Die Aktionen sollen den Auftakt für weitere Proteste gegen das Abwälzen der Krisenfolgen auf die arbeitende und erwerbslose Bevölkerung bilden.

Die zentrale Debatte unter den etwa 100 Teilnehmern, die ein breites Spektrum von der Gewerkschaftslinken über ATTAC bis hin zu linksradikalen und autonomen Gruppen repräsentierten, drehte sich um den Termin des Protests. Während ein kleiner Teil für einen Demonstrationstag im Sommer plädierte, sprach sich die große Mehrheit dafür aus, möglichst bald auf die Straße zu gehen. So auch Michael Schlecht vom Vorstand der Partei Die Linke. »Wir befinden uns ökonomisch und sozial im freien Fall. Deshalb bin ich dafür, das Wagnis einzugehen, noch vor Ostern zum...

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