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28.11.2008 / Inland / Seite 5

Schickes Millionengrab

Dank öffentlich-privater Partnerschaft wird Hamburgs Elbphilharmonie für die Steuerzahler fast dreimal so teuer wie geplant

Mirko Knoche, Hamburg
Mehr als eine halbe Milliarde Euro wird die neue Elbphilharmonie in Hamburg kosten. Diese Summe gab die Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) am Mittwoch nachmittag scheibchenweise auf einer Pressekonferenz bekannt. Bis zum Sommer wurden die Baukosten noch mit 241 Millionen Euro beziffert. Die Kosten für das Prestigeobjekt haben sich demnach verdoppelt.

Selbst in den Mund nehmen wollte Senatorin Welck die Zahl von 500 Millionen Euro am Mittwoch indes nicht. Vielmehr war die Pressekonferenz noch mit Zusatzkosten von 137 Millionen Euro angekündigt worden. Der Geschäftsführer und der Aufsichtsratschef des Bauträgers ReGe addierten dann noch 20 Millionen Euro für das Architektenbüro, zehn Millionen für die ReGe selbst, 20 Millionen Euro für unvorhergesehene Ausgaben und 22 Millionen Euro Mehrwertsteuer – also 209 Millionen Euro Mehrkosten insgesamt. Zusammen mit den ursprünglich veranschlagten Kosten von 241 Millionen, ergeben sich Gesamtkosten von 450 M...

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