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27.11.2008 / Titel / Seite 1

Bahn kopiert Autofirmen

Die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn, Railion, plant offenbar radikale Einschnitte. Es wird geprüft, zahlreiche Rangierbahnhöfe vorübergehend zu schließen. Statt der üblichen zwei- bis dreitägigen Weihnachtspause sollen die Anlagen nun zeitweise stillgelegt werden. Gedacht ist an vier Wochen von Mitte Dezember bis Mitte Januar. In dieser Zeit sollen dann Überstunden und Urlaub genommen bzw. Minusstunden geschrieben werden. Betroffen sind rund 10000 Beschäftigte in den bundesweit 37 Rangier- und Knotenbahnhöfen, vor allem Lokrangierführer, Rangierer und Wagenmeister.

Bahn-Chef Hartmut Mehdorn begründete die Pläne am Mittwoch in Berlin mit einem deutlichen Einbruch im Güterverkehr. Allein im Dezember sei ein Rückgang der Verkehrsleistung gegenüber dem Vorjahresmonat um bis zu 40 Prozent möglich. So würden beispielsweise fast alle Autohersteller ihre Produktion für mehrere Wochen einstellen. Auftragsrückgänge seien auch von seiten der Bau-, Chemie- un...

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