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24.11.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Keine Kuschelpädagogik

Wieder aktuell: Repressionsfreies Lernen wie in den 70er Jahren an der ersten Freien Schule in Frankfurt am Main

Gitta Düperthal
Fiona Merfert ist die Tochter von 68ern. Die 17jährige ist im Stadtschülerrat in Offenbach aktiv, hat den Schülerstreik in Hessen mit organisiert. Die antiautoritäre Pädagogik von einst ist in ihren Augen alles andere als ein alter Hut. »Damals haben sich Leute Gedanken gemacht, die man vorher nicht zu denken gewagt hätte.« Die aktuellen Schülerproteste sieht die junge Frau als notwendige Fortentwicklung der antiautoritären Revolte. Vor allem aber als Schutz vor dem Rückfall in eine Zeit, in der Ruhe, Ordnung und Sauberkeit noch als wichtigste gesellschaftliche Werte galten.

Wenn Daniel Hartlaub, heute Filmregisseur, von seiner Kindheit in der 1986 nach langem Tauziehen staatlich zugelassenen ersten »Freien Schule Frankfurt« berichtet, ist Fiona Merfert hin und weg: Lehrer wurden als »Bezugspersonen« bezeichnet. Sie machten Angebote, die interessierte Kinder wahrnehmen konnten – wenn sie wollten! Hartlaub erinnert sich an eine Situation, als er von einer ...

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