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21.11.2008 / Inland / Seite 4

Killerdrohnen aus der BRD?

Mit neuem militärischen Luftfahrtzentrum im bayerischen Manching macht sich die EU-Rüstungsschmiede EADS fit für die Kriege von morgen

Ralf Wurzbacher
Europas Kriegsindustrie rüstet sich für den Weltmarkt – und das ausgerechnet auf deutschem Boden. Anfang der Woche hat der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS im bayerischen Manching bei Ingolstadt sein neues Military Air Systems Centre eröffnet. Die Feierlichkeiten bildeten den Abschluß eines millionenschweren Ausbauprogramms für das süddeutsche Werk. Der Standort sei »auf dem Weg zum größten und bedeutendsten militärischen Luftfahrtzentrum in Europa«, schwärmte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) in seiner Glückwunschrede.

EADS will Manching als Herzstück seines Militärflugzeuggeschäfts etablieren. In den Werkshallen neben dem örtlichen Militärflughafen sollen künftig bemannte und unbemannte Maschinen entwickelt, gefertigt, erprobt und zugelassen werden. Dazu wurden in den vergangenen zwei Jahren 100 Millionen Euro in Produktionsstätten und Infrastruktur investiert. Rund 2400 Stellen sollen von Ottobrunn bei München, dem bisherigen S...

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