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20.11.2008 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Zu groß für die Pleite

Drei Millionen Jobs vor dem Aus? Konzernchefs der US-Automobilhersteller fordern Staatsgeld und bieten eigene Gehaltseinbußen an

Pleite, Insolvenz, Scheitern am Markt? Das sind für Großkonzerne keine relevanten Szenarien. Immer deutlicher wird im Zuge der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise der Spruch »to big to fail« – zu groß, um unterzugehen – Realität. Die von den maroden westlichen Großbanken und ihren staatlichen Rettern ausgegebene Parole machen sich auch die Chefs der drei großen US-Automobilkonzerne zu eigen. Die haben im globalen Wettbewerb gegen Toyota, Honda oder Volkswagen zwar deutlich den kürzeren gezogen, wollen aber unbedingt weitermachen. Deshalb fordern sie staatliche Finanzhilfen von insgesamt 25 Milliarden Dollar, um die Unternehmen vor dem Aus zu retten. Das Problem: Der noch ein paar Wochen amtierende Finananzminister ist als ehemaliger Goldman-Sachs-Chef ein Mann der Finanzindustrie. Deshalb können General Motors (GM), Ford und Chrysler nicht mit ganz schneller staatlicher Hilfe rechnen. Henry Paulson lehnte es ab, einen Teil des 700-Milliarden-Dollar-Pak...

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