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20.11.2008 / Sport / Seite 16

Antifas jagen

Bei den Leipziger Lokalrivalen Lokomotive und dem FC Sachsen ist ­rechte Stadionfolklore Alltag

Johanna Hemkentokrax
Fußball-Feindschaft hat in Leipzig Tradition. Wollten sich schon in der DDR Anhänger von Lokomotive und Chemie Leipzig nicht vertragen, so bekämpfen sich heute die Fans der Nachfolgevereine. Der 1. FC Lok kommt aus dem Stadtteil Probstheida und wurde 2003 von Lokfans wiedergegründet, nachdem der VfB Leipzig Pleite gegangen war – der viermalige DDR-Pokalsieger Lokomotive hatte 1991 diesen alten Namen wieder angenommen, mit dem unter anderem 1903 die erste deutsche Fußballmeisterschaft errungen wurde (es folgten bis zum 1. Weltkrieg noch zwei weitere). Der FC Sachsen sitzt in Leutzsch, 1990 hatte er den Namen des zweimaligen DDR-Meisters aufgegeben.

Nach einem imposanten Wiederaufstieg von ganz unten spielt Lok mittlerweile in der fünften, der FC Sachsen in der vierten Liga. Ihre Fans sind für Gewaltexzesse vor, während und nach den Spielen berüchtigt. Ultragruppierungen beider Vereine orientieren sich in den letzten Jahren immer stärker hin zur organisiert...

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