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10.11.2008 / Inland / Seite 8

»Überraschend positiv«

Ver.di hat beim Berliner Krankenhauskonzern Vivantes einen akzeptablen Tarifvertrag erkämpft. Ein Gespräch mit Volker Gernhardt

Daniel Behruzi
Volker Gernhardt ist Betriebsrat im Berliner Krankenhauskonzern Vivantes am Standort Neukölln

Nach monatelangen Verhandlungen hat ver.di beim Berliner Krankenhauskonzern Vivantes eine Tarifeinigung erzielt. Welches sind die positiven Elemente des Kompromisses?

Zum einen, daß es endlich eine spürbare Lohnerhöhung für die Beschäftigten gibt. Zum anderen, daß nun auch bei Vivantes der Flächentarifvertrag TVÖD zur Anwendung kommt. Nach einer Übergangsphase soll das Gehaltsniveau des TVÖD 2014 voll erreicht werden. Teil dessen ist, daß wir in den kommenden Lohnrunden streikfähig sind. Positiv ist auch, daß die diversen Tochtergesellschaften von Vivantes – wo ungefähr ein Fünftel der Beschäftigten angestellt ist – in den TVÖD kommen sollen. Sie werden derzeit um durchschnittlich etwa 30 Prozent schlechter bezahlt als die Stammbelegschaft. Diese Differenz wird zwar nicht sofort aufgehoben, aber auf Dauer sollen die Kollegen an das TVÖD-Niveau herangeführt werd...

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