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13.10.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Gemeinsam lernen

Bildungskongreß in Berlin: Schüler werten bisherige Streikerfahrungen aus. Bundesweite Proteste für Verbesserungen des Schulsystems im November geplant

Wladek Flakin
Überall am Mathegebäude der Technischen Universität Berlin hängen gelbe Plakate mit einem Bulldozer und der Aufschrift »Bildungsblockaden einreißen!« Am Wochenende versammelten sich etwa 150 Schüler aus der gesamten BRD für einen Kongreß unter diesem Motto, um Schülerproteste zu organisieren. In einem Monat, am 12. November, steht ein bundesweiter Schulstreik an, um gegen die anhaltende Misere im deutschen Bildungssystem zu protestieren.

In den vergangenen Monaten waren 30000 Schüler in einer Reihe von Städten in den Streik getreten. Der Kongreß am Wochenende bot den Aktivisten die erste Gelegenheit, sich bundesweit auszutauschen. Schüler waren aus rund zwanzig Städten, darunter München, Lüneburg und Essen, angereist; aus Kassel und Stuttgart gab es extra Busse, die von Gewerkschaften oder der Linkspartei gesponsert wurde. Aus dem Ausland waren ebenfalls Unterstützer gekommen, zum Beispiel Frederik Nielsen von der dänischen Schülergewerkschaft DGS oder Mir...

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