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10.10.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Jeder gegen jeden

Die EU und die Finanzkrise: Wie national gestützte Bankengruppen in der Europäischen Union ihren Konkurrenzkampf austragen

Andreas Wehr
In Brüssel geschehen in diesen Tagen erstaunliche Dinge. Unter der schönen Überschrift »Nach gemeinsamen, europäische Lösungen aus der Finanzkrise suchen« ist die Europäische Union heute tatsächlich nicht viel mehr als ein Austragungsort der Konkurrenzkämpfe der jeweils national gestützten Bankengruppen. Während die Öffentlichkeit täglich mit Schreckensmeldungen über schwindende Börsenwerte, immer neue taumelnde Bankriesen und »unumgängliche« Staatshilfen in Angst und Schrecken gehalten wird, werden hinter den Kulissen gigantische Fischzüge unternommen, unliebsame Konkurrenten versenkt und neue Märkte erobert. Da wir bekanntlich im System des staatsmonopolistischen Kapitalismus leben, geschieht dies regelmäßig unter Zuhilfenahme des »eigenen« Staatsapparats. Und diese europäischen Staatsapparate treffen eben in der EU aufeinander.

Sarkozys Idee

Da gab es die Idee des französischen und derzeitigen EU-Ratspräsidenten Nicolas Sakorzy, es dem amerikanischen F...

Artikel-Länge: 8367 Zeichen

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